
Dieser Vergleich zeigt das Ende der Knochenhauerstraße in Hannover um 1910 Richtung Steintorstraße – benannt nach dem mittelalterlichen Stadttor, das hier bis zum Abriss (1780-90) stand. Die Aufnahme verdeutlicht die extreme Enge der von riesigen Kaiserzeit-Bauten gesäumten Straßenschlucht. Durch dieses Nadelöhr zwängten sich Fußgänger, Fuhrwerke und die wichtigen Straßenbahnlinien in die Nordstadt. Es war eine erstklassige Einkaufslage: Zu sehen sind der Herrenausstatter Adolf Hilkenberg und im markanten Eckhaus die berühmte Wurstfabrik A. Könecke neben dem Modegeschäft Ida Gieseke. Diese prächtige Altstadt-Szenerie wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört die moderne Bebauung lässt das alte Hannover kaum noch erahnen.


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